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Nahaufnahme einer lachenden Frau mit blonden Haaren, Brille, Ohrringen und einem Halsketten, sitzend in einem rustikalen Holzraum.

Ich bin Amelie und arbeite seit über 15 Jahren als Physiotherapeutin.

Schon früh in meiner Jugend wusste ich, dass ich Physiotherapeutin werden und dadurch Menschen zu einem lebenswerteren, aktiveren und selbstbestimmteren Leben verhelfen wollte.

Nach meinem Abitur begann ich meine Ausbildung im Klinikum Großhadern in München – eine Zeit des Lernens, des ersten Stolzes und der Begegnungen, die mich geprägt haben. Die Liebe führte mich später nach Bremen. Dort machte ich meine ersten Schritte in der Praxis einer Reha-Klinik, sammelte wertvolle Erfahrungen und spürte, wie meine Arbeit Menschen stärkt und Hoffnung schenkt.

Junge Frau mit bräunlichen Haaren, Gläsern und weißem T-Shirt, die draußen in der Natur bei Sonnenlicht steht.

Zwei Jahre später kehrten wir für eine Weile ins vertraute München zurück, bevor wir uns nahe Stuttgart niederließen. Hier begann ein neuer, intensiver Lebensabschnitt: Die Geburt meiner beiden Töchter verwandelte meinen Alltag. Ich war Vollzeit-Mama – mit Leib und Seele. Diese Jahre waren erfüllt von Nähe, kleinen Wundern und tiefem Glück. Zugleich erlebte ich am eigenen Körper, wie stark der weibliche Körper nach Geburt und Wochenbett gefordert ist – und wie wenig Raum und Zeit wir uns oft gönnen, um uns selbst wiederzufinden.

Die Pandemie brachte unerwartet Zeit und die Möglichkeit, als Familie im "Wohni" durch Europa zu reisen. Diese gemeinsame Zeit stärkte uns und öffnete neue Perspektiven. Voller neuer Energie kehrte ich danach in meinen Beruf zurück und begann wieder als Physiotherapeutin in einer kleinen Praxis – mit dem Wissen, wie wichtig es ist, Körper und Seele gleichermaßen zu achten, und mit der tiefen Motivation, anderen auf ihrem Weg zur Gesundheit zur Seite zu stehen.

Durch meine eigenen Erfahrungen nach zwei Geburten und den damit verbundenen Geburtsverletzungen wurde mir bewusst, wie tiefgreifend ein verletzter Beckenboden das Leben verändern kann. Ich habe die Unsicherheit, die Scham und die stille Erschöpfung selbst erlebt — Momente, in denen alltägliche Dinge zur Herausforderung wurden. Diese Erfahrungen haben in mir den starken Wunsch geweckt, nicht länger nur zuzusehen, sondern aktiv etwas zu verändern.

Frau meditiert im Sitzen auf einem Felsen in den Bergen bei Sonnenaufgang.

Ich begann, mich intensiv im Bereich Beckenboden weiterzubilden. Je mehr ich lernte, desto klarer wurde mir: Hier liegt nicht nur ein medizinisches Problem, sondern ein zentrales Stück Lebensqualität. Die Faszination für dieses Thema berührt mich tief — sie erinnert mich an den jungen Menschen, der ich war, der sich aus innerer Überzeugung für die Physiotherapie entschieden hat. Heute ist diese Faszination zur Berufung geworden.

Was mich antreibt, ist nicht nur fachliches Interesse, sondern die Begegnung mit Menschen, die unter Schmerzen, Inkontinenz oder Einschränkungen leiden. Ihre Geschichten rühren mich, ihre Erleichterung nach ersten Fortschritten motiviert mich immer wieder neu. Ich möchte ihnen Mut machen: Veränderung ist möglich. Mit Wissen, Einfühlungsvermögen und konsequentem Training lassen sich oft überraschende Fortschritte erzielen — körperlich und seelisch.

Mein Anliegen ist es, Betroffene nicht allein zu lassen. Ich möchte Raum schaffen für Verständnis, Offenheit und konkrete Hilfe. Denn ein gestärkter Beckenboden schenkt mehr als Funktion — er gibt Selbstvertrauen, Lebensfreude und die Freiheit, den Alltag wieder unbeschwert zu leben.

Im Jahr 2025, nach fast elf Jahren, sind wir endlich wieder in unserer alten Heimat München angekommen. Dieses Zurückkehren fühlt sich an wie ein Ankommen in mir selbst: vertraute Straßen, Licht, das Erinnerungen weckt, und doch Platz für Neues. Beruflich und privat beginnt für mich ein ganz neuer Lebensabschnitt — aufregend, verletzlich und hoffnungsvoll zugleich.

Mein „drittes Baby“, Amelie Physio, wird geboren. Nach Jahren des Lernens, Ungeduld und innerer Vorbereitung trete ich nun in die Selbstständigkeit: eine Online-Beckenboden-Physiotherapie-Praxis, die aus tiefster Überzeugung und mit viel Herz entsteht. Jede Sitzung, jeder Rat, jedes gestärkte Vertrauen ist für mich mehr als Arbeit — es ist ein Versprechen, Menschen zuzuhören, zu begleiten und ihnen zurückzugeben, was ihnen oft fehlt: Selbstvertrauen im eigenen Körper.

Ich freue mich auf die ersten Schritte dieses Weges, auf die Begegnungen, die Herausforderungen und die kleinen Erfolge, die sich zu etwas Größerem fügen werden. München ist für mich nicht nur ein Ort der Rückkehr, sondern der Neubeginn. Amelie Physio ist mein Herzensprojekt — und ich bin bereit, es wachsen zu sehen.

Schwarzer Hintergrund mit einer weißen, stilisierten Herzanordnung in der Mitte, bestehend aus zwei symmetrischen, geschwungenen Linien, die sich in der Mitte kreuzen.
Deine Amelie
Meine Qualifikationen:
  • Staatlich anerkannte Physiotherapeutin, Ausbidlung am Klinikum Großhadern (2007-2010)

  • Fortbildungen in manueller Lymphdrainage (MLD)

  • Essence Pilates Basic 1+2 (2011)

  • Fortbildungen in Myofascial Release (Grundkurs und Aufbaukurs, 2011–2012)

  • Ausbildung zur Manualtherapeutin bei FOMT (2012-2014)

  • Fortbildungen bei der AG-GGUP: Basiskurs 1+2 und Therapiekurs 1+2 (2022–2023)

  • Fortbildung “Hormonelle Auswirkungen auf den Beckenboden” Anima-Akademie für Frauengesundheit (2024)

  • Pessarkurs bei Junginger-Baesler (2025)

  • Fortbildungen Beckenbodenthemen: Rektusdiastase (Junginger-Baesler, 2026) und Schmerzen im Beckenboden (Junginger-Baesler 2026)

  • Erlaubnis zur Führung des Titels “Sektorale Heilpraktikerin im Bereich Physiotherapie”(2026)